Stau auf der HighGayOne


— Dezember 2014 —

Es ist Sonntag. In meinem Cabrio sause ich mit Fredy Mercury durch die wilde Pampas. He was a rebel. Meine Gedanken feiern eine Orgie. Neugierig folge ich den Gesprächen in mir, der Wind kühlt die hitzige Diskussion. Dieser Herbst ist phänomenal. Alles Mögliche geht mir durch den Sinn, und ich frage mich, warum bloss tun sich viele immer noch so schwer mit uns? Wovor haben sie Angst? Phobien kann man mit professioneller Hilfe doch in den Griff bekommen. Überschätzen sie uns nicht, wenn sie sagen, wir gefährden die traditionelle Ehe? Beleidigen sie nicht Gott wenn sie uns in seinem Namen hetzen und jagen? Bin ich schuld an ihren kaputten Gedanken? Wieso meinen sie, wir wären ungeeignet, Kindern gute Eltern zu sein? Warum bloss sind Gefängnisse übervoll wenn sie es besser können?

Warum behandelt mich Herr Staat wie einen Geliebten, auf dem man gerne rumvögelt aber in der Öffentlichkeit nicht zu ihm steht? Wir fressen hastig die Häppchen, die sie uns in Toleranz und Akzeptanz zuwerfen, XI. Gebot: Du sollst dich nicht an Hetenprivilegien vergreifen. “Vielen Dank, dass Sie sich um Ihre Rechte bemühen. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie im Leben zu unserer Qualitätssicherung missbraucht werden können. Haben Sie Ansprüche, drücken Sie umsonst, haben Sie genug, drücken Sie ab”.
… Ich atme Selbstachtung. Fredy singt “I want it All”. Ich muss mich mit Lutz treffen. Als Hemo liebt er an beiden Ufern, mein Joker in übergreifenden Fragen, ein homophiler Hetenkenner, ein B in der Buchstabensuppe, ein feuchter Traum. What a Gay world!

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